Immobilien als Geldanlage

sparenImmobilien – eine gute und sichere Geldanlage?

Sparer haben es nicht leicht. Seit Jahren schon sind die Zinsen für Geldanlagen sehr mickrig. Oftmals gleicht der Zins auf Festgelder bei Banken die Inflation nicht mehr aus. Daher setzen viele Investoren auf Immobilien als Geldanlage. Die Preise für Immobilien steigen vor allem in Großstädte deutlich an. Zudem profitieren Baufinanzierer von dem niedrigen Zinsniveau, was den Kauf einer Immobilie noch interessanter macht. Bei Kurseinbrüchen an der Börse können Immobilienbesitzer weiter ruhig schlafen.

Immobilien gehören zu den sogenannten Sachwerten. Sachwerte haben den entscheidenden Vorteil, dass der Wert erhalten bleibt, wenn das Papiergeld durch Inflation entwertet wird. Sein Erspartes in Immobilien zu investieren kann auch steuerliche Vorteile mit sich bringen. Wenn das Objekt vermietet wird, können Ausgaben für Zinsen sowie Unterhaltskosten steuerlich geltend gemacht werden. Außerdem können die Anschaffungskosten in der Regel über eine Nutzungsdauer von 50 Jahren von der Steuerlast abgeschrieben werden.

Wie mögliche Fallstricke beim Kauf umgangen werden können

Bei allen Vorteilen, die für den Kauf von „Betongold“ sprechen, sollten Anleger auch mögliche Tücken beim Kauf im Auge behalten. In vielen Regionen zogen die Kaufpreise pro Quadratmeter deutlich an. Einige Experten warnen davor, dass der Markt sich überhitzen kann. Daher sollte das Augenmerk eher in Richtung „1B-Lagen“ gehen.

Auch eine Immobilie kann über die Jahre an Wert verlieren. Meistens dann, wenn die Lage unbeliebt wird. Das wichtigste Kriterium beim Kauf ist und bleibt die Lage des Grundstücks. Daneben spielt die Qualität und der Zustand eine große Rolle.

Wer das Objekt als Kapitalanlage vermieten will, darf die laufenden Kosten nicht außer Acht lassen. Instandhaltung und Verwaltung sind über die Jahre große Ausgabenblöcke. Sollte das Objekt mal leer stehen, laufen diese Kosten weiter.

Nicht zuletzt darf man sich nicht auf dauerhaft niedrige Zinsen einstellen. Aktuell ist eine möglichst lange Zinsbindung zu empfehlen. Die Tilgung auf das Darlehen sollte mindestens drei Prozent betragen.